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Nieselregen und Nebel gelten als typisch schottisch. Aber das Wetter in Schottland ist zu vielfältig und überraschungsfähig, um es nur darauf reduzieren zu können.
Worauf Sie sich bei Ihren Reisen in Schottland wettermäßig einstellen können: eine ausgesprochene Wechselhaftigkeit. Das Wetter in Schottland kann sich innerhalb von Minuten ändern. Ein schottisches Sprichwort sagt: Wenn dir das Wetter in Schottland nicht gefällt, warte eine Minute! Vorhergesagte „Shower“ können bedeuten: ununterbrochener Regen in Fort William und ein schöner Tag in den Cairngorms - oder umgekehrt. Grundsätzlich fällt im Westen Schottlands, wo sich alle atlantischen Tiefausläufer erst einmal abregnen, doppelt so viel Niederschlag wie im Osten.
Die gemeinhin schönsten, weil regenärmsten Reisemonate in Schottland sind statistisch gesehen der Mai, Juni und September. Im Juli und August dagegen regnet es relativ viel.
Der Golfstrom an der Westküste Schottlands sorgt für ein ausgeglichenes mild-ozeanisches Klima. Es gibt keine großen Kälte- und Hitzeextreme, sondern milde Winter und kühle Sommer, in denen die Temperaturen selten über 20°C ansteigen. In den Bergen kann es zum Teil sehr kalt werden und in den Wintermonaten ist dort mit nicht geringen Schneemengen zu rechnen. Da kein Ort in Schottland mehr als 64 Meilen vom Meer entfernt ist, kann der Wind in Schottland z.T. sehr kräftig werden.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. September 2009 um 11:35 Uhr |